Dienstag, Februar 11, 2014

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Koppnhagn, mack die Fenster zu

Quastenflosser, Schlammsucher, oder auch Topfen (Scherben!), das Desaster greift wieder um, das rauschhafte Reiben einer VERINNERUNG, ganz fest eingedrückt ins tönerne Mauerwerk, nein WERG, und doch, doch nicht, und doch nicht ganz dicht, das Ganze. Tropfen. Hopfen. Spindelsalz. Tanzend die Dummheit im Nachgesicht, schleiernd die Würmchen aus der Stadt Talente (Metropole, ja, Fortsetzung folgt, jaja!) Schon. Nur wann, und dann hat wieder einer den Einschaltknopf gegessen. Also eher Brechstange, vielleicht. Oder Eimer. Sandburg. Fussplage. Eingegraben wird zum Schluss. Oder aufgewirbelt wie Feuerfurz. Sitze hier oft stundenweise am Rand lang und höre die Glut knistern. Mache nichts. Glaube aber. Denke oft, wenn nicht. Falls aber, dann Fallschirm. Fetzenfisch. Aromastäbchen. Ein Hauch, eingewickelt, Leut, lebts leichter. Das starre Denken an die dünnen Ästchen moderner Aschbirken gehängt, die Beidseitigkeit oben wird unten schon ganz und gar dünnhäutig, wie schmal die Abendsonn mir heut wieder meinen Rand verlippt, schwer wiegen die Veilchenköppken das dünnohrige Gehäut. Ich bins, auch wenn nicht ganz bei mir. Das Hirn ist ja blöd. Ja gut, meines jedenfalls. Ich komme da nicht hinter. Bleib eben vor. Gerade. Zurechtgerückt, wie die Spucke auf der Schwelle Hexenhaus. Kaum Sonne, schon wölkisches Gerenne. Hasenstüberl. Nasentod.

Das Wichtigste zuletzt: Holland wird nicht untergehen. Holland wird umspült.

Montag, Dezember 30, 2013

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Newslate from a selfmade mirror-man

De Sein iss wichtich. De Sein muss sein. Ohne De Sein kannste nüscht machn. De Sein iss De Sein, iss logüsch. Oder? De Sein iss Lehmn. Ohne De Sein hass kein Lehmn. De Sein mackt Schluss mit die Einstönichkeit. De Sein sieht gud aus. Weil De Sein gah nich anners kann als wie gud aussehn tun. De Sein iss wie wir. Wir sinnt De Sein. Wir sinnt dass Lehmn. Gohlum Gohlem. De Sein.

(SoSoSollesseinDeSein)

Donnerstag, November 28, 2013

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Exprimente, exkremistisch


Frau Kranz? Kommen Sie bitte zu mir.

Ja, Herr Doktor Mertens, sofort.

Frau Kranz, nehmen Sie Platz.

Danke, Herr Doktor Mertens.

Frau Kranz, habe ich Ihnen heute schon gesagt, dass ich Sie hasse?

Nein, Herr Doktor Mertens.

Frau Kranz, ich hasse Sie.

Ja, Herr Doktor Mertens. Vielen Dank.

Keine Ursache, Frau Kranz. Bitte arbeiten Sie jetzt weiter.

Ja, Herr Doktor Mertens. Auf Wiedersehen.

Auf Wiedersehen, Frau Kranz.

Frau Winter? Kommen Sie bitte zu mir.

Sonntag, November 03, 2013

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ja nu äär

veb ru äär

meerts

app rill

moi (ns)

ju neee

yu leee

aug hust

sepp tem bär

ock to bär

novum bär

deetz em bär

(berlin, du keule)

Donnerstag, Oktober 31, 2013

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Enjoy the silence

dachte vor
dachte nach
dachte grade
dachte grade an gerda
dachte wie nichts
dachte herum
dachte umher
dachte wirklich
dachte quer
dachte gewehr
dachte kreuz
dachte licht
dachte schimmer
dachte dach
dachte haus
dachte garten
dachte blume
schöne blume
dachte gerda
dachte bis ich
schrecklich lachte
machte mich
aus dem staub

Sonntag, Oktober 13, 2013

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Leihn Se mi ma Iah Oahleppchen

Fotofreunde: Kameraden, also Karmadiener, was tun wir gleich, wenn die Blitz kommt? Genau. Wir mümmeln, Mann. Sophiel Plattheit an die Morgen mags nich mal die Kleintier auffe Autobahn. Überhaupt - da iss ein Hut, auf die Hut, obs bald wieder dröppelt, und man aussieht wie Sau, als Hut, ganz schinkig und viel Speck. Macht ma einfuck nicht. Macht ma bessa nicht, wenn man zu die Achtzylinders scheinsein will, was nienich funktioniern tut, wg. fehlenda Sündkatzn, nee, Sündkerzn. Un es schneit unaufhörlich, Stille nackt, Eilige nackt, Langsame hamm wenichstns Schuhs und auf die Straßn klühn di Laternn, nichma Halbmast, wie sons lieb- und ieblich, wie sich det jehört, sondern gans die stramme Socke vor Fernseha. Weil die Ferne musste kuckn könn, wennse was von Lebn willst. Hat abba noch nie funktioniert, von wegn Waterloo, die Geschichtn ausm Bilderkastn als Vorbild zu nehm. Nächsta Vorschlag: selba vasuchn. Dis tut abba weh. Dis hat sein Schamerz ficks mitinjebaut, iss nix für Pantoffelfressa, nee Kartoffelfressn, ach lass mir doch die Ruh mit Vegatarier, di vastehn ooch nix von Steuern. Kapitein, wir hamm een Probleim. Das Geschraube, also die Schiffersschraube, die is mit die Anka die Sache uff Grund gegang. Un nu? Un nu faan wia bloß noch indie Kreis, auf die Stelle. Iss ja wie Teilzeit hier. Iss ja echt, mit Beleg, wie belegtet Brözchen. Ham wia gelacht. Opps lustig waa, wer weiss. Oder schwarz. Oder Brot, aber immer nur die Hälfte, wir sind schließlich nich alleen. Nee, Altar, zum Erzzähln muss ma geborn sein, nich bloss rausgefalln wie Du. Also ausgefalln, mein ich. Doch, sagich doch. Sagich doch schon imma, Du Finga. Lass mal am Abzug, den kalten Knecht, wir wissen nochnich wie die Kuh aufs neu Heu reagiert, kann sein gans schnell, kann sein gans schlecht, mir fehlt da noch bisserl dis Ordografie, ich mach mir keen Bild, vastehste, oda leg Dir gleich hin. Schnell redn hilft eim imma über die Durststrecke, üba kurz oder lang biste dann wieder am Softdrink Automat, von wegen haate Realität. Die könn mer mal, nämlich erzähln wie ich ohne Zucker durch dieses Sauerland soll, dieses Grämland hier, mit de nach untn offene Mundwinklsfaktor, nee, keen Traktor, det iss nich hier so mit poffpoff un imma vorwärts oder rückwärst, zieh! Det iss hier Mama mit die Warteschleife, abba halblang, sonst wehn wieda die Haare, und man sieht nüscht. Hätt ich nich gedacht. Hätt ich anders gemacht. Hätt ich lieber gelacht. Aber da iss ja noch die Geschichte mit die Nordland, also mit die Misstrauens-Scrotum, oder wie das heisst. Zieht sich mir imma alles zusamm. Iss kalt, Mann!

KOMA JETZT!

Sonntag, Oktober 06, 2013

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erwin, tu zäpfchen

doch di taack di spricht
un dise ente di da bricht
(seitank nichs bein, neinnein)
un das wunda gansgans schlicht
mackt teeglicht sain vazicht
un tann, tann ruft se wida, dise flicht
un irgndson schlimmawicht vagisstmanicht
was him ooch sacht und nicht
vagisst denn him vamisst up lange siecht
sin kleane klaane perspecktief un kriecht
sich tief nach unta innem Stoungeziecht
iss nich gans dicht
was man ooch sicht
on richt

Betragen & Betrügen 2009

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