das verlorene schaf tritt auf der stelle und wundert sich. der vergessene schlaf liegt auf der schwelle und wähnt sich am ziel. dome sweet home. leider nicht für alle, die anders sind. meist beseelen sich die abendstunden, wenn die schwalben zischen und fliegen fischen, wenn der monomoon sich zeigt und langsam seinen bogen zieht, wenn der restmüll durch den rost im kopf fällt und sich in seine ecke trollt. kopf hoch, schaber nack und stau auf der spätzle maschine, ich bin weit gegangen und noch weiter gegangt worden. man hat mich gelassen, aber ich wurde nicht, nichts wie sollte, gedacht war mehr, oder meer, geplant war weg oder vage mut. die hellwütigen haben laut geschrien, wg. ungerächt und nasenblut. ich bin lieber weiter ab gelegen und geschirmt, hab dem zweifel den gräulichen mantel genommen, noch etwas nachttisch, gevatter? a propos vatter, oder pruter, oder schawester. oder nein, heute nicht beute, der schwamm nimmt auf und ab und zu, und endet schublädisch zersetzt. heimlisch singen wälder, und kälber. zärtlische deckschen auf dem nachttischleim. der mond fliegt aus der kurve. salaam, kinder, salaam.
Freitag, Juni 07, 2019
Donnerstag, Juni 06, 2019
829
namhafte künstler glänzen im scherbengericht, die hosen ohne namen glitzern in den latrinen. ein boot ist nun mal kein ponyhof, die prise brise langt nicht für alle, manche halten länger wangen hin, oder die backen, wie gesagt. das messer im kopf ist auch wieder da, aufgegangen wie die sonne, wie der teig auf dem tisch, unter dem tuch, in der gebrannten form. gebrannte kinder meiden das feuer, gebrannte mandeln kleben am mikro fon, lauter leise laute, aus der zeit geschlagen, aus der männerzeit im männerzelt, die grobschlachter und brüllnasen. wahre liebe unter deck und decken, man schüttelt sich. schwester, bitte in den op, ob das gut geht, bla di bla bla, schalten sie ein, wenn der sänger saugt und sägt und die lider schneiden, hals über kopf diesmal, irgendwann reicht es einem, bis zu den ohren. haltet den dieb, knechtet die schienen, brecht die maschinen! gegen warts-kunst! wer will schon warts-kunst!
(da, ein zeichen! es liegt auf der hand! bah.)
Sonntag, Juni 02, 2019
828
in ferno out ferno
anti danti urs ars ers (oder sies)
oder siehs nicht
inferno outferno noferno
is nearo robert is nearo
nearo narrow sparrow
spearow mr. shapiro from ferno he is inside er
no outside er in ferno veri tas
onferno antifer na
(ich sehe aus der nähe - aus!)
ich stand auf dem punkt punkt ich stand punkt ich stand und machte den punkt punkt stand ich auf stand ich dem punkt punkt ich stand dem punkt sehr nah es machte nichts punkt
(irgendwann muss auch mal schluss sein ein schluss, punkt)
Donnerstag, Mai 30, 2019
827
retro aus der Kiste
einmal
animal (und retoure)
anomalie
annomanie
(das jährliche jahresringen)
verloren
wind schüttelt
den ast
vielleicht eine frage
Mittwoch, Mai 08, 2019
826
ich stumpfe ich stampfe ich strebe sowas ich strebe wie ein flugzeug, ein fluchzeuch, ja warum lacht denn keiner, das gewummer aus dem wald, war da was, das war gestern, was war da wer da war, also hier ist nichts gewesen, ich habe du hast wir schreiben, wir schreiben auf scheiben und kleben am leben, und wissen nichts weiter wie gewesen, am deutschen gestern sei die welt gewesen, beinahe. aber wir arbeiten dran, und drüber, und halten uns stumpf an die streben. otto wäre das nicht recht gewesen. liegt jetzt lieber in seinem lilienthal und wünscht sich was, mit klatschmohn im mund. der alte winkler, der.
Dienstag, Mai 07, 2019
825
vielleicht ist alles nur wieder illuvision also allunation, also iss mich oder lass mich zergehen, verdichten abrichten umdichten zernächtigt, wir kommen aus dem taktgefühl. die brandung unserer herzen wallt durch den schütteren wald, das roden der wurzelträume in grün hat mir immer gefallen, aber wir bleiben stumme schwestern der unfreiheit, die patridioten des nichts, das nicht mal farben trägt, weiß nicht, schwarz nicht, rot nicht, blaufell, grauer zungen textschwerer liederschmerz.
bloß hinter den augen, da ist immer noch licht.
bloß hinter den augen, da ist immer noch licht.
Donnerstag, April 25, 2019
824
auchen blick
das land lukt aus den räumen, an den bäumen klebt tomatensaft, und die prüden rüden stampfen den fuß zurück in die kartoffeln des lichts, nein, erdbeeren des nichts, also mit beiden beinen konkret im schlichten glück gelandet, das ist schon was, das ist schon mehr als genug, das ist ein überrollvorgang. also vorhang auf, die funken sind erstunken, die drogen sind verlogen, und wir sind auserkoren, blaunasen im wüstensand. elementar ist jetzt wieder alles im lot, weib, wir salzen erst die säule und machen uns dann davon, und wenn anna aus dem häuschen ist, kochen wir uns einen tee, oder eine idee, bis die große trompete vom himmel kracht. scheibenkleister. da sieht man immer was man hat. (der hut ist blau, heute).
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