tag:blogger.com,1999:blog-167609152008-07-15T21:46:22.223+02:00poeblohans v.http://www.blogger.com/profile/01907623245724984771noreply@blogger.comBlogger442125tag:blogger.com,1999:blog-16760915.post-80957099218199504372008-07-15T21:45:00.000+02:002008-07-15T21:46:22.240+02:00442<p>Fuzzi ohne Moto Guzzi<br /><br />Hintergrund: Hirnsausen. In der Ostsee schwimmen tausende Ohrenquallen aufgebläht wie Seifenblasen an der Wasseroberflächer. Aufgedreht wie nichts. Sollten sich mal ein paar Filmemacher Beispiel nehmen. <br /><br />Hintergrund: eifriges Geschnatter, das WasWirdSein In 62 Tagen hat die Fensterflügel weit geöffnet, und die Krawattennadel frisst sich durch den Knoten. Halb acht, halb neun, halb von dem, und ein Viertel Weisswurst bitte. Äquatorianer. Prätorianisches Zehengewackel. Haben wir, haben wir nicht. Du musst Dir etwas herausnehmen. Du musst Dir etwas vornehmen. Du musst Dich bewegen. <br /><br />Hintergrund: Klappt nicht. Klappert nicht. Verklumpte Vergangenheitskacke, auch ein Gag, auch ein Blick, auch ein Fahrrad hat so seine Mucken. Stubenfliege wäre so ein Job, aber bei soviel Halbwertszeit mag man sich gar nicht erinnern. Halt. Kalt. Vernunft. Unblau. Gewäsch. Jeans against fashism. <br /><br />Hintergrund: Gefahr. Bin gefahren worden, hat sich nichts bewegt. Waren nur wir im Tummel, und die Wände verschwommen. Über uns wuchs Gras, so laut, die Wurzeln waren voll am Radauern. Rad ab, die Kappe, auf meine Rechnung. Alles auf meine Rechnung.<br /><br />Hintergrund: Utopisch. Isotopisch. Haut unter die Steine, und den Rest im Regen stehen lassen. Blutwäsche!hans v.http://www.blogger.com/profile/01907623245724984771noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-16760915.post-26866234615639706842008-07-13T22:13:00.003+02:002008-07-13T22:18:05.662+02:00441<p>Brotkreuz oder Breitkreuz<br /><br /><br />Jetzt sind wir in Amsterdam, auf einem roten Flachdach.<br /><br />Die Kühe sehen gut aus in der Ferne.<br /><br />Jetzt sind wir in Friedrichshain, an einer Straßenlaterne.<br /><br />Meine Schuhe sind ganz grau.<br /><br />Jetzt sind wir in Florenz, vor einem Schaufenster für Papierblumen.<br /><br />Der Brunnen braucht Wasser.<br /><br />Jetzt sind wir in Taipeh, am Ufer eines Flusses voller langer Boote und gelber Sonnenhutkegel.<br /><br />Eine Frage ist keine Idee.<br /><br />Deine Finger sind nicht gerade.<br /><br />Meine Gedanken sind ausgezogen.<br /><br />Nackt.<br /><br />Bloß.<br /><br />Und das ist alles.<br /><br />In meinem Kopf.hans v.http://www.blogger.com/profile/01907623245724984771noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-16760915.post-90104877198195715002008-07-11T09:59:00.003+02:002008-07-11T11:11:38.212+02:00440<p>Feldfleisch <br /><br />Werden sich noch alle grün? Werden sich irgendwann alle grün? Kein Berggrün, kein Wiesengrün, Halma, aber calma, die Weide ruft. Glückliche Kühe schleifen nicht ihr Euter auf dem Boden, hörmal. Na die Hörner wollte ich auch nicht haben, schön spitz und dann Blumen dran. Ist doch ein Hundeleben, voll die Kacke. Im Hintergrund: ein hoher Priester. Macht was er will an die Kirchenwand. Free your mind, ease your soul. Sollen die früher mal gesungen haben. Aber jetzt, nur noch Spurtreue, echt HO, da frag ich doch gar nicht erst nach Erlösung, da schnüffel ich doch gleich Leim, oder Leimähnliches. Leben heißt Kleben, Alter! Nu häng hier nicht so rum.hans v.http://www.blogger.com/profile/01907623245724984771noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-16760915.post-14669990695897300052008-07-11T09:40:00.002+02:002008-07-11T09:44:12.129+02:00439<p>Meine Schlange hat ein Wurmloch<br /><br />Ich mag die Sommerwolle nicht. Viel zu heiß. In die Erde möchte man sich kriechen, an diesen Kochtopftagen. Mein Eigelb auf dem Kopf, gebraten, spiegelglatt, und man kann die Sterne darin sehen. Sehen Sie, das ist es, worauf es ankommt. Leben wie auf dem Kopf eines Königs, dachte sich die Laus, bevor sie sich in den Haarspalt quetschte. Da muss mehr Biss rein. Stellen Sie sich vor, Sie sind ein Hund. Stellen Sie sich vor, Sie sind eine Kombizange. Na sehen Sie. Übrigens, Ihnen hängt da ein Stück Kabel aus der Nase. Ihnen geht die Nachfrage auch nie aus, wie? Was? Wieder eine Meile gelaufen, unter den Sohlen, unter den Kohlen, unter der Glut lauert Zufall! <br /><br />Kontrastmittel: Der Schnee fällt dieses Jahr in niedertälerigen Regionen aus den Dächern der Häuser, weil die Wolken sich vertiefen wollen in das Denken der Menschen und Mächte unter Ihnen. Also nichts wie rein in die Nebelküche. Hier ist reichlich Soße! Alle Vögel fliegen hoch! Hier unten ist kein Platz für die. Ich weiß das, ich habe selber noch irgendwo ein paar Flügel. Vögel gehören bestenfalls in die Küche, haha. Deshalb hat der Koch auch so eine Mütze, da können die Vögel gleich drunter wohnen, bei Bedarf. Und er nimmt sich immer so viel, wie er gerade braucht. Ein guter König. Ein echter Potentat. Scheibe abschneiden, PseudoFeudel!hans v.http://www.blogger.com/profile/01907623245724984771noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-16760915.post-84106467672644095912008-07-07T08:49:00.001+02:002008-07-07T08:52:28.714+02:00438<p>Hundeknecht und Herrenvogel<br /><br />Vorher war nachher. Nachher ist jetzt. Zu spät, würde man sagen. Aus der Zeit, könnte man sagen. Verfehlt, versagt, verzagt. Unter allen Voraussetzungen. Also machen wir Platz. Ich bin ein Tagesgeschäft, ich bin eine Tagessuppe, mit einem Petersiliehäufchen in der Mitte, und einem Salzsediment auf dem Grund. Schmeckt man, sieht man nicht. Verwirbelt man mich, werde ich unklar. Löffelt man mich vollständig aus, leidet man an Geschmacksverirrung. Abgestumpft, würde Holzer sagen. Total versaut, würde Chefkoch sagen. Unbedingt abgeklärt, würde der Andere sagen. Wir haben Glut. Wir haben Asche. Wir stehen für alles gerade, was man uns vor hält. Also auch dieses Licht, das uns vor der Nase herumtanzt. Spielerisch, versteht sich. Mutter, wir brauchen Kohlen. Ja, egal, ob es jetzt das Heizöl gibt, das Heizöl ist zu teuer. Schmierig, das. Da graben uns dann die anderen wieder das Wasser ab, mit ihrem Öl. Na so eine Überraschung. Na so ein Untergrund. Na so ein gebetsmühlenartiges Zerwürfnis. Ich bin einmal mehr, ich bin zweimal weniger, ich bin dreimal den langen Weg, aber die Gabel war stärker. Sind das da Freudentränen? Ach ja. Ach nee. Ach sowieso wie alles andere viel zu spät, und begriffen haben wir gar nichts, es gab auch keine eine andere, zu spät, die Lösung heisst Fortkommen, die Lösung heißt Benzin, die Bündnistreue abfackeln, die Häuser flammenfest, ja das wird ein Flammenfest. Abschlussbericht: Ich und Miss Golightly, abends auf Golgotha, und den ganzen Weg zurück auf den den Schädeldächern. Leise Sohlen, hier schlafen Jahrhunderte an Ungerechtigkeit. Früher hätte man das anders gelöst.hans v.http://www.blogger.com/profile/01907623245724984771noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-16760915.post-38037380600214111892008-06-27T23:20:00.001+02:002008-06-27T23:22:45.118+02:00437<p>Schön sitzen und so<br /><br />Aprikosenhälften. Aprikosen helfen nicht. Aprikosen helfen nie. Nicht dass man es nicht versucht hätte wieder und immer wieder. Aber Aprikosen helfen nie, bei allem Möglichen. Die Hälften hier oder dort, oder da, oder nirgends. Aprikosen helfen nicht einmal bei Hautbrand. Ebensowenig wie schwarzes Papier. Schwarzes Papier gibt einem nichts. Schwarzes Papier kann man nicht lesen. Keine Botschaft weit und breit. Keine Geschichten, um sich darin einzuwickeln und den Tag zu überstehen, oder wenigstens die Nacht. Keine Häuser, um die Tür sich zufallen zu lassen. Keine Schatten, keine Sonnendächer, keine kühlen Terrassen.Schwarzes Papier gibt einem nichts. Es zerfällt im Kopf. Es fällt einem in den Kopf, und bleibt da liegen. Mein Kopf ist voller schwarzes Papier, meine Räume sind voller schwarzem Papier, meine Träume rascheln. Eine dunkle Ahnung weiter öffnet sich das Licht einen Spalt, einen Katzenaugenspalt, das Auge des Tigers brennt sich durch mein schwarzes Papier. Ich könnte glücklich sein. Aber ich habe Angst. Und nur noch wenig Aprikosen.hans v.http://www.blogger.com/profile/01907623245724984771noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-16760915.post-82996564967485807912008-06-23T09:48:00.006+02:002008-07-02T22:49:47.809+02:00436<a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_PpulymZoDRs/SGvp3BJFDbI/AAAAAAAAACw/AjyXs5zVt1U/s1600-h/Feuerschaf.JPG"><img style="cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://bp2.blogger.com/_PpulymZoDRs/SGvp3BJFDbI/AAAAAAAAACw/AjyXs5zVt1U/s200/Feuerschaf.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5218521724647443890" /></a><br /><p>Apfelkuchen wär auch nicht schlecht<br /><br />Es war einmal ein Schaf, das wollte unbedingt berühmt werden. Weil es nicht singen konnte und auch sonst von eher unaufdringlicher Natur war, entschloss es sich, ein Feuerwehrauto zu werden. Also saßen in seinem Bauch immer drei kleine Feuerwehrmänner mit Helm, und der Fahrer, auch mit Helm. Die waren fröhlich und freuten sich auf das nächste Feuer, das sie löschen konnten. Sobald das Feuerwehrschaf dann von einem Feuer hörte, machte es sich eilig auf den Weg und blökte zwischendurch Alarm, damit es niemand über den Weg und über den Haufen rannte. Weil die anderen Feuerwehrautos aber Räder hatten, waren sie immer viel schneller als das Feuerwehrschaf am Feuer und konnten viel schneller löschen, so dass es für das Feuerwehrschaf, wenn es blökend um die Ecke bog, nichts mehr zu tun gab. Das machte dem Feuerwehrschaf und seinen Feuerwehrmännern aber nichts aus. Schließlich mussten sie sich so nicht schmutzig machen und das gefährliche Feuer war auch schon lange besiegt. Also freuten sich das Feuerwehrschaf und seine Feuerwehrmänner, sangen noch schnell ein furchtbar falsch gesungenes Lied und trabten zurück in den Stall, zu ihrer Feuerwehrschafwache, wo sie erschöpft einschliefen. Was war das wieder für ein anstrengender Einsatz gewesen!hans v.http://www.blogger.com/profile/01907623245724984771noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-16760915.post-17319758430566972612008-06-22T12:21:00.001+02:002008-06-22T12:23:27.661+02:00435<p>Raketenangriff, die Kasse zahlt<br /><br />Von unten nach oben: nie mehr auf dem Dung tanzen, nie mehr die eine Backe mit der anderen vollstopfen, nie mehr Haarsträuber in die gemeinsame Ecke ziehen – die wollen das nicht wirklich! Aber soweit muss es nicht kommen. Bleiben wir friedlich, bleiben wir schön. Nähen wir uns die Zornfalten aus dem Gesicht und reihern sauber zwischen das Schilf. Ein Rohr oder Baströckchen, wo ist denn da ein Unterschied. Nur das Schwarze im Gewehrlauf meines Feindes spricht Bände, hugh, großer Seitenscheitel, ich blättere um. Genützt hat es wenig. Vielleicht hätte man besser predigen sollen, aber die Kochkessel waren schon vorpoliert, meine Fresse, was haben wir gelacht. Übrigens: dicke Stubenkatzen sorgen für die Reinhaltung des Bodens. Nur immer schön Fett in das Schälchen, dann glänzen Bart und Dielen, oder Stragula. Wer Kalzium will, soll nicht nach Magnesium fragen. Sagt Herr Schröter. Und der muss es wissen, der alte Mineralist. Gut ist, wer hier ist. Wer bleiben will, muss sich woanders umsehen. Baumann. Blaumann. Alte Schule, Tannengrün. Ach, die Wegweiser sind ganz aus der Mode, wie schade. Fragen wir eben wieder die Maiglöckchen. Jetzt, im Juni?hans v.http://www.blogger.com/profile/01907623245724984771noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-16760915.post-27429745608078662112008-06-20T10:07:00.004+02:002008-06-21T12:59:47.084+02:00434<p>Die Uhr sagt Peng<br /><br />Kameramann, Linse 1, unter Tränen und fürchterlichem Kauderwelsch gestand er ihr, was er ihr vorher nie, auf zwei, drei, und endlich auf allen vieren. Die Kinder würden glücklich sein! Und die Angestellten - Licht aus! Verwackelte Fotos wurden erst gewaschen und dann gelöscht. Hoppla. Hallodri. Hallo Dirk. <br /><br />Na schön. Na halblang. Na auf eine ganz perfide Art wie Würstchenbude. Ich komme Dir dann mal in die Quere. Und wie oft. Und wie so oft. Ein offenes Geheimnis umgerannt, auf offener Straße, ich hab das anders gesehen! Das Anders war an diesem Tag wie immer abends um die Häuser, weil niemand es mehr herein lassen wollte. Wir wollen es nicht mehr, Anders. Kopfschüttelnd machte sich Anders also dann davon, bis er in dieser schicksalsschweren Brunftstunde endlich seinen Elch wiederfand. Schaufelluder, verkreuztes!hans v.http://www.blogger.com/profile/01907623245724984771noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-16760915.post-54565108022352326222008-06-19T20:35:00.002+02:002008-06-23T11:09:08.340+02:00433<p>Wehmut bis die Wand platzt<br /><br />Gemach, Gemach, die Kammer kommt schon noch. Will heißen: auch kleine Schritte machen Krach, wenn die Diele es will. Dielen machen Schwielen. Schwere Zeiten für Leuchtmatrosen. In die Wanten, Junge! In die Wanten! Abwenden und Tee trinken. Das Leichtfeuer ist noch längst nicht bis in die Mitte abgesunken, da frisst immer noch zu wenig Glut, die lange Zeit im Ofen hat sie schläfrig gemacht, die Glut. Will kein Hund mehr sein, will keine Kaninchen nur im Schlaf, und dann wieder aufgewacht ganz der Diener, wir sind es zufrieden, minheer. Gebt Leine, hat er vom Rand geschrien, und reingefallen ist er doch. Weiter Sturz. Langes Elend. Unauffällig bleiben heisst auch ohne Aufprall weiterleben und die wesentlichen Organe bei sich zu behalten. Winter: Keimzeit für Unerfahrene. Sommer: Brennt. Früher sind wir aufgestanden, wenn ein Älterer den Raum betreten hat. Dann sind wir zu unseren Raumschiffen gegangen und haben fürchterlich abgeraucht und ab dafür, raumgreifend wie gehabt. Aber das war ein anderes Ding.<br /><br /> <br />Eine verstellte Aussicht ist noch lange kein Grund, die Mädchenfrage zu stellen. Jetzt, wo der Bach am Rauschen ist wegen der geplatzten Bierflaschen. Überhaupt ist jedem der Kopf gewaschen worden, der nicht lange darüber nicht nachgedacht hat. Mund voller Seife, und da mach mal die Zunge drüber, wie das glitscht. Enorme Fliehkraft in der Backentasche, ein Swing wie er in der Buche steht. Also stand. Am Stand der Dinge ist schon wieder Schlussverkauf, unumgänglich, dass sich jemand eine blaue Nase holt bei der vielen Schnieferei. Trotzdem, alles ganz friedlich heute. Und gestern, gestern war Schweinebauch. Da soll man noch Lachfalten können. Das prallt doch alles ab! Rumkugeln, aber hallo!hans v.http://www.blogger.com/profile/01907623245724984771noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-16760915.post-30251560362937037162008-06-19T09:48:00.011+02:002008-06-23T11:08:31.865+02:00432Der Morgenpazifist: Fliegen lassen!<br /><br />Heute ist ein guter Tag. Die Kasematten haben Urlaub und sind abgedüst. Alles frei. Nur braune Erde, wo der ganze Beton war. Und ein Blick, sagenhaft. Wir haben uns gleich mal hingelegt und die Sonne Gas geben lassen, und nur manchmal haben wir etwas spitzäugisch den Himmel belinst. Ob sie wohl wiederkommen, und womöglich gleich auf uns drauf. Kasematten sind nicht gerade berühmt für Ihr Feingefühl. Sie kennen ja nichts anderes. <br /><br />Die Vielfalter sind auch wieder auf Tour, und passt Du nicht auf ist es um Dich geschehen und um Deine schöne Eindimension. Klipp-Klapp, Viel-Falt, und weg. Weiter wird einem nichts mehr geschehen, in diesem Laptop-Leben, weiter wird einem nichts mehr klar, in dieser GraupenZeit, wo die Monokel wieder drohen, weiter wird einem nichts eröffnet. Nichts gesagt bekommen ist auch so ein Ding für bemitleidenswerte Ungeheuer. <br /><br />Also doch: lieber Heuer als gar kein Geld. Lieber nie als noch. Lieber vergessen als bedauern. Lieber verfressen als verfahren. Lieber Abschied nehmen als die Hand geben. Lieber auf einen Grund warten als die Ufer vollzustehen. Lieber Fahnen einrollen als Handtücher trocknen. Lieber Feuer machen als auf Ampeln steigen. Lieber Gräber verpflanzen als Grasbüschel sortieren. Lieber unter Röcke als über dies.<br /><br />Streng gläubig und doch verschieden, streng genommen tot, man muss es so sagen in diesem Zustand, das Grüne Leuchten haben wir uns anderes vorgestellt, mit ein wenig weniger Geruch. Nasenflügel wachsen einem nicht zu, die muss man sich biegen, in die rechte Form, nach Vorliebe und Häufigkeit. Also welcher Haufen, wo und wann. Nicht die Größe ist entscheidend, das Funktionieren und Arretieren der Muskeleinheit, die macht den Unterschied. Sonst hält man es nicht aus, und platzt vor Neuigkeit, die ist dann aber eigentliche eine gewesene, verwesene. Unter Graugänsen hält sich nebenbei wieder hartnäckig das Gerücht vom Schwarzen Kater, der die Grüne Fee verlassen hat, die Stiefel hängen aber noch an der Wand. Keine Kratzer, die Krallen sind zur Armee (was für ein Witz: eingezogen worden, ha ha HA!), das Schlemmerfrühstück für zwei ist fürs erste abgesagt, meine Frau ist noch in der Mauser. <br /><br />(S.P.: Die Sternrübe war ein kapitaler Irrtum der Prävolution. Wächst einfach in die falsche Richtung, nur weil da unten so viel Nacht ist! So ein Ding!)hans v.http://www.blogger.com/profile/01907623245724984771noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-16760915.post-60913729386553147792008-06-17T10:13:00.003+02:002008-06-17T23:46:10.568+02:00431<p>Im Stadtwald großes Schweinepfeifen<br /><br />Müd und Redlich essen einen Rettich, einen Schleppich, einen Teppich, ein Bissen und das wars mit der Weltherrschaft! Verfasst haben Sie nichts, aber verpasst eine ganze Menge. Eine halbe Menge wäre noch da, gerade aufgeschnitten. Dann kommen Sie herein, nehmen Sie einen Platz, den dort vielleicht, und bewegen Sie sich von der Stelle. Unermüdlich. Unüberwindlich, unbegreifbar. Wir wissen auch nicht so gerade aus, wie das Einsehen ohne Brille funktionieren soll, die Laser sind alle fort, kein Strom, kein Brot, kein Abendrot. Unter den Laternen liegt jetzt Asche, oder Rost. Eisenblut. Wenigstens was.<br /><br />Allerdings: Ich habe Teelichter gesehen, lange bevor Setzdeckchen überhaupt ein Thema waren. Geschmeide, geschmeidiges Getreide, und wiegende Hafenbecken, alles war eins, zu null, zu Wegs, zu Pass, ich bin meine eigene Nehrung, keiner schlägt vor, alle treten nur nach Bällen und treffen in die Schädel. Meinung, jetzt! Eine gefleckte Schubschranke kann nicht von ungefähr kommen, die ist ganz genau so gewollt worden und schiebt uns jetzt die Butter vom Fleck. Aus dem Eck dröhnt Begeisterung, da hat der Exorzist wieder nicht aufgepasst, da hat er wieder nicht unter seinen langen Rock geschielt, da hat er wieder nur seine Schrift im Hirn vertäut, ganz blau sind ihm die Windungen angelaufen, und deshalb die Begeisterung noch überall. Wenn man hinschaut! <br /><br />Vor Ort, nach Ort, und dazwischen. Es kommen kleine Berührungen die Straße herunter auf uns zu, kleine Seufzer hinterdrein, ein Einschreiten (Einschreien!) der Ordnung ist nicht zu erwarten, die vergeht sich gerade an einem Buch. Gestern Lochfraß, heute zwischen den Zeilen. Unvermitteltes Stirnkrausen, da war noch was, da sind noch Zehenspitzen, da klammern sich Nägel unter die Haut. Gut gefahren, denkt sich der Priester, und wenn man bedenkt, kommen einem schon wieder Reisepläne. Fernseher, Weitschinder, Grabmaler. Fern verkreuzt liegen die Knochen über einander, unterwegs haben wir noch einen getroffen, der war ganz aus Gummi. Zumindest roch er so, wie altes verbranntes Gummi, und er sah auch so aus. Hat ein Geheimnis erst einmal in einer Stirnhöhle Zuflucht gesucht, bleibt es da auch drin. Die Dunkelziffern sind zu groß, um einfach umgangen zu werden. Heute abend aber geht erst mal wieder ein Licht auf, versprochen ist es schon. Krematorium! Wer redet schon über Krematorium! Nur die selber! Ab ins Sockenloch.hans v.http://www.blogger.com/profile/01907623245724984771noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-16760915.post-29452767106830786542008-06-16T10:43:00.005+02:002008-06-17T23:49:18.575+02:00430<p>Brechstange, auch Kotzstab genannt<br /><br />Vorlage gespielt, Kraftwerk am Ball, und echte Könner am Zug. Das wird ein Verfahren, das wird echter Fortschritt, das Grüne Leuchten wird wiederkommen, und der Große Ganze wird uns aufnehmen in seine Bartbinde, in seinen Brustbeutel, in den Schraubverschluss seiner Ohren. Haben wir endlich Farbe an den Füßen? Zeit wird’s. Gegen elf kamen die anderen zurück. Wieder nichts gefunden, außer vielleicht ein Glitzern auf den Wellen. Aber die waren gleich wieder weg!<br /><br />Vormachtstellung, also Augen auf! Die andere Welt ist eine Schimäre, also nichts von wegen Ski-Nation, wir haben die Bretter unter uns schon lange verheizt, das war doch kalt, Mensch! Haben die sich gebogen. Haben die eine Freude gehabt. Haben wir vielleicht auch so ausgesehen? Hier, sehen aus wie kleine Goldfische, sind aber in Wirklichkeit aufgepumpte Schmetterlingsraupen. Das macht uns so wertvoll, also so voller Wert, wenn Sie verstehen. Aber die Iren, die Ihren, also die Ohren sich auch nicht mehr, was sie mal waren, Hundertschaften des täglichen Wahnsinns sind einem da wie Nichts vorgekommen, wie eine einzige lange Geschäftsführeransprache, ein endloser Wurm trocken schuppender Worte, der sich durch ein stummes Land frühvergrauter Krüppelkiefern zieht, nein, hier wird keine Sonne freiwillig wieder scheinen, also bezahlt man sie dafür. He! Ho! Weiter so!<br /><br />(Baalzebub, sagt der Minister, Baalzebub ist ein Finistrer.)hans v.http://www.blogger.com/profile/01907623245724984771noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-16760915.post-31840447787508104342008-06-15T22:29:00.005+02:002008-06-17T10:18:00.037+02:00429<p>Na, gut<br /><br /><br />Ich las im Meer: mein Denken versandete<br /><br />Quicky browny foxy jumpin fency<br /><br />Die Schnittmenge lautet: böses Holz. Aber klappern tut da nichts!<br /><br />I am Sorry, who are you?<br /><br />Nicht dass ich wieder zurück muss in diese Scheiße!<br /><br />Widerstand ist zwecklos, der Impulsgeber steht vor der Tür<br /><br />Die Grenze schiebt sich mir in den Kragen, eine unendliche vertikale Pleite<br /><br />Mensch, Gut, und Hof und alles verspielt<br /><br />Gen-Pilz, Fliegen-Pilz<br /><br />Abstoß, abstoßendes Gesicht, aufsoßendes Gerücht, und vielleicht wischt hier mal jemand auf, was, vielleicht auch wieder nicht<br /><br />Verunglückte, Bepechte, Unvermögen, überall Unvermögen. Nur auf den Kanaren glänzt das Gold wie toll, und schweizerseits glühen Bernstein-Augenhans v.http://www.blogger.com/profile/01907623245724984771noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-16760915.post-27262936428345362652008-06-13T15:12:00.002+02:002008-06-13T15:16:04.378+02:00428<p>Elementarteilchen, unter Wegs<br /><br />...Unterdessen, in Wiesbaden: ein krummer Hund. Ein ganz krummer Hund. Ein Beinahe-Fragezeichen-Hund. Niedriges Geläuf, hohes Gestirn. Man kann die Sterne hören. Und die Motoren. Keilriemenantrieb. Gute Haut, am Markt gedreht, bis nichts mehr kommt, nicht mal Quietschen. Und wie weiter? Jein. Wir haben noch keine Freiwilligen.Aber wir sind guter Dinge. Die werden schon kommen. Gesagt haben sie es, gestern, ganz gestenreich. Man tut dann auch was für sich. Bellen für die Rente. Bleiben für den Rest. Aber die Zeiten, die waren schön, oder? Hatten was von. Also wir. Gedacht. Gehandelt. Abgemolken. Flach...<br /><br /><br />...An und für sich, ein akzeptabler Versuch, wenn man akzeptablieren noch als tauglich werten will. Es bleibt unentschlossenes Fürsorgen an allen Ecken und Kanteln, an der Hauswand kreist ein Sturm, da steht ein Wettermann, sucht seine Frau, die mit dem Regenschirm, ganz rot, die Haare aber sind nicht länger aus Holz, das ist jetzt Kunststoff, dafür mehr Farbe, das sieht man gleich. Die Lunte brennt! Haben wir eine Lösung? Chemiker brauen sich einen, das Johlen der Besatzung erschüttert den Dampfer bis ins Mark, die Bananen werden prompt sauer und waren Waren, sie sind nicht mehr. Mehr zum Gebrauch der Toilettenschüsseln erfahren Sie nach der Werbung. Werbung. Erbung. Vernarbung. Verarmung. Lirum Larum Kartoffelspiel. In die Erde, aber zackzack. Und Augen zu!hans v.http://www.blogger.com/profile/01907623245724984771noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-16760915.post-11323391676035676412008-06-10T09:30:00.003+02:002008-06-10T09:43:19.893+02:00427<p>Auf einer Insel, ein trockenes Brötchen<br /><br />...In einem Raum nebenan in einem Traum obenan, in einem unverzweigten Lichtschacht also, mein Traum ist ein Lichtschacht, von unten nach oben, bildlich gesprochen, rein geographisch sähe das anders aus, weniger röhrig mehr flächig, und ja, da fehlt ein Komma. In meinem Traum fehlt nichts, also in meinem Traum da ist eine Schachtel, die Schachtel ist ganz aus Holz, da setz ich mich rein und mach den Deckel zu, das Licht ist weg und man riecht nur noch das Holz. Das wars. Das wars? Ja. Oder nein. Das ists. Das ist mein Traum. Eine Schachtel, also vielleicht besser eine Kiste, aber Schachtel klingt irgendwie freundlicher. Und mein Traum ist ein freundlicher Traum, der will nicht provozieren. Schwester! Ein Bier!<br /><br /><br />...Hauchrote Untertöne, unser Klavier ist wieder sowas von zartrosa nett, das muss anders werden, werft ihm etwas Dreck zu, Dreck ist gut, Dreck macht einen hart, Dreck ist was zum Fressen gern, das verbessert den Anschlag, nicht nur beim Klavier. Ich liebe den Dreck. Solange er mir nicht zu nahe kommt. Schreiben Sie das mit. Sie schreiben mit Gel? Oh, geil...<br /><br /><br />...Als er sich am Abend dem halbfertige Haus näherte überkam ihn eine Beklommenheit wie von verstockter Furcht, als er zum offen First hinaus in das von milchigem Weiß verrauhte Fernblau sah. Als wenn es eine Sünde wäre, das Haus abzudecken mit einem Gerüst aus gehackten Holz und geschmolzenem Teer und und dem Himmel so den freien Einblick und den Menschen so einen freien Aufblick zu verwehren, als hätte man mit dem Schleier der Konstruktion und der Baukunst die Sünde unter die Menschen gebracht, für den lächerlichen Schutz von ein paar Jahren in versteckter Dunkelheit oder unter künstlichem Gelicht.<br /><br />(Nachts splitterte Glas unter schrecklichem Geheimnis)hans v.http://www.blogger.com/profile/01907623245724984771noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-16760915.post-75245440390515275332008-06-06T15:55:00.003+02:002008-06-10T09:41:26.420+02:00426<p><span style="font-weight:bold;">Kunst!Jetzt!Live!</span><br /><br />In der fabelhaften Agentur für Oberflächengestaltung "In Sack und Tüten" in der <span style="font-weight:bold;">Hufeland Straße 23</span> in Berlin gibt es ein Schaufenster, in dem ab heute eine Bildskulptur von <span style="font-weight:bold;">HANZA live und 1:1 </span>zu erleben ist!<br /><br />Mönsch!hans v.http://www.blogger.com/profile/01907623245724984771noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-16760915.post-65160521345986207092008-06-02T11:09:00.001+02:002008-06-02T11:10:45.387+02:00425<p>Passivtauchen, aber mit Grund!<br /><br />Abstacheln? Fragen wir einfach die Bienen, ob Aufstacheln nicht eine Alternative ist oder darstellt oder eine macht oder vor uns offenlegt wie ein Bohrturm das Öl, wenn es hochschießt aus seiner dunklen Kellergruft. Haben wir heute schon über Salat gesprochen? Mein Bus fährt immer so schnell, ich kann mich nie auf die Häuser konzentrieren, die zischen an mir vorbei, die wischen sich mir durch mein Denken, das ist schlimmer als im Treppenhaus, wenn die verdammten Bälger wieder ihre Schlammstiefel anhaben. Kinder Kinder. Warum seid ihr nicht einfach still wie man das mit uns gemacht hat, früher, ja früher, also vor eurer Zeit, abgestillt ist jetzt alles, alles auf Empfang, die Ohren werden aufgesperrt, afgezwängt, damit einem ja nichts entgeht von der Botschaft und man auch ja alles mitbekommt, es hängen ja Arbeitsplätze dran, an den Allgemeinplätzen, ich habe immer gesagt, ich habe nie gesagt, kaufen, verkaufen, erlösen, erleben, das wird schon. Horizonte verschieben. Berge jetzt, Täler später. Ich fühle mich so erdverbunden. Jetzt schon?hans v.http://www.blogger.com/profile/01907623245724984771noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-16760915.post-21374135169447335962008-05-12T19:05:00.000+02:002008-05-12T19:06:29.605+02:00424<p>Ratten, wie von ungefähr<br /><br />Hoppla. Der Abfallkorb voller roter Käppchen und da ist kein Pfand drauf. Hoppla. Die Pflastersteine werden jetzt in Beton gegossen, man weiß ja nie. Hoppla. Einen draufgesetzt: Es gibt wieder Miesmuscheln, klappauf, klappab, klappautermänchen. Und wie oft haben Sie gegen den Strich gemalt? Auf einen Zug kommen noch keine Nachzügler, nicht so schnell. Da muss erst das Signal geschaltet werden, Du Weiche! Auf die ganz andere Tour, reden wir mal über Grashalme an Fahrradlenkern - das muss doch was zu bedeuten, und aber sicher, aber sicherer! Verstehen, vergessen, versichern. Umnipotenz. Mutti lässt Gras über sich wachsen. Ungepflügt, umgekehrt, abgebogen. Meine erste Erfahrung mit der Ehrlichkeit war eine glatte Enttäuschung. Ich bin darüber geglitten und zu Fall gekommen. Ziemlich schwerer Fall. Trotzdem nichts gebrochen, deswegen (vermutlich: deshalb) auch stillgehalten. Nur sanft geheult, ich war ein Wolfskind. Nein, zu dramatisch, ich bin ein Hasenonkel. Mit Hütchen zwischen den Ohren. Und Herz irgendwie am Hosenboden. Muss es auch geben.hans v.http://www.blogger.com/profile/01907623245724984771noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-16760915.post-64942044678496897552008-05-11T14:05:00.002+02:002008-05-11T21:50:09.337+02:00423<p>carnevalis furor (die brechbohnenstange)<br /><br />außer Reihe tanzen nur Rehe<br />außer der Reihe tanzen heute nur die Rehe<br />weil die Hirschen sind vom Weg verschlungen<br />weil auf den waldigen Wegen<br />blüht jetzt wieder der Wahnsinn<br />der hirschentreibende Wahnsinnhans v.http://www.blogger.com/profile/01907623245724984771noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-16760915.post-33904481966816790622008-05-09T22:39:00.001+02:002008-05-09T22:41:33.522+02:00422<p>Bewegend vergebend<br /><br />Ich kann mich verstehen. Wenn ich mich so anschaue morgens und den unwilligen Winkel zwischen meinen Leuchtpunkten, dann kann ich mich verstehen. Ich sage: nichts! Ich sage: nichts! Aber wer hört schon zu, wenn man: nichts sagt, wenn es so schön ist dieses: nichts! Falls noch jemand doch zuhört: nichts! <br /><br />Außerdem: was kümmern mich die Schlendriane. Ich habe Kellerjane, und in meinem Kopf herrscht der Geister. Hoppla! Heute ist wieder Ausrufe-Tag, da wird geschwiegen. Verwegenes Geneigtsein, verstiegenes Scharwanzeln, die Kommakletten unterbieten sich nochmal und nochmal, und alles hält zusammen wie ein Haufen neoliberaler Pseudo-Aale, wie ein Kopfband voll lausiger Grundsätzen, ganz der Schlamm! Wie die Alten so die Zungen. Habe mich entschieden, das alles hier freiwillig zu sein hat. Bin hier also weil ich das so will. Oder so: Bin so weil ich das so will! So und nicht anders! So und nicht verkehrt! Besen in den Kühlschrank! Motten hinters Nichts! Man kann sagen was man will. Es kommt ja doch anders. Geschüttelt und gerührt. Erdbebensicher. Also ganz oder gar auf den Plattenteller. Darfs noch etwas mehr sein? Bewusstsein? Hatten wir gestern? Oh. Wieder mal nichts mitbekommen. Halt eben etwas wie eine Anmerkung. Ein Aufmüpfen. Mit dem Fallschirm als Brustbeutel, da kann man aber lange warten, bis da Brot raus fällt, Sie! Und dann noch nach oben, wo soll das enden? Bei den Fischen, Sie Tümmler. Und wenn nicht da, dann anderweitig. Hauptsache kein Engerling. Sieben Jahre knirschende Zähne, na dankeschön!hans v.http://www.blogger.com/profile/01907623245724984771noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-16760915.post-14715971137799702312008-05-07T09:30:00.005+02:002008-05-07T10:16:09.640+02:00421<p>Run, run, run<br /><br />So beliebt war das junge Elefantenkind, dass selbst die Manager des naheliegenden Hotels es nachts zu ihren Managerfesten einluden, wo sie am Pool mit ihm planschten und es die anderen Gästen mit einem kräftigen Schwung seines kleinen Rüssels nasspritzen ließen, bis sie sich vor Lachen die Managerbäuche hielten und prustend über den Rasen vor dem Hotel kugelten.<br /><br />Aber auch die Elefanten selbst ließen den jungen Madi nicht im Stich. Sie holten ihn von Zeit zu Zeit mit einer doppelten Rüsselleiter aus seiner Umzäunung und machten sich mit ihm in den naheliegenden Dschungel auf und davon, wo sie ihn an ihren geheimen Treffen teilnehmen ließen und ihm viel über das verlorene Wissen der Welt erzählten. Manchmal kam das Elefantenjunge erst frühmorgens zurück, über und über mit seltsamen Zeichen bemalt, die niemand zuvor gesehen hatte. Manchmal setzte sich das junge Elefantenkind auch in eines der zahlreichen offenen Dschungeltaxis, die zu jener Zeit noch zahlreich in den Vorstädten herumstanden, während ihre Besitzer sich ein besseres Leben erträumten, und fuhr damit ein wenig nachts durch die Gegend, ein grauer kleiner Block auf flirrenden Weißwandreifenrädern, mit zwei glühenden Scheinwerferaugen, stolz erhobenem Rüssel und seitlich im Fahrtwind flatternden mittelgroßen Elefantenohren.hans v.http://www.blogger.com/profile/01907623245724984771noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-16760915.post-86599703237599881292008-05-06T11:22:00.004+02:002008-05-07T09:34:36.668+02:00420<p>Die Moral schläft nie<br /><br />Der kleine grüne Grasfrosch und die schwarze Butterblume kamen sich langsam näher. Sehr langsam. Sehr sehr langsam. Sehr sehr sehr langsam. Als die schwarze Butterblume das Rote im Auge des kleinen grünen Grasfroschs sehr genau sehen konnte, rief sie laut: „Halt! Bis hierher und nicht weiter!“. Der kleine grüne Grasfrosch seufzte erleichtert auf und machte, dass er Land gewann. Die Landgewinnungslotterie hatte nämlich nur noch 10 Minuten geöffnet, und so konnte er gerade noch rechtzeitig ein zünftiges kleines Areal von der Größe eines Tennisplatzes mit extra schlammigem und gut verpflanztem Seerosenteich ganz für sich allein gewinnen. Dort saß der kleine grüne Grasfrosch dann und kaute genüsslich den Rest des schwarze Butterblumen-Auflaufs zwischen seinen grünen Froschzähnen hervor. Manchmal, dachte er sich, manchmal ist es ganz gut, auf andere zu hören. Er lehnte sich zufrieden in seinem Lehnstuhl zurück, gähnte und träumte den ewigen Traum des Fliegenfängers.hans v.http://www.blogger.com/profile/01907623245724984771noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-16760915.post-76026225324175869592008-05-06T10:45:00.003+02:002008-05-06T11:23:59.787+02:00419<p>pablo rettet das pseudonym<br /><br />pumpe 08<br />abflussverhalten makellos<br />entscheidungsfindung: abkehr vom gedankengut (blechempfindung)<br />mitunter fahnenflucht<br />mitunter auswegslosigkeit<br />(vernunftbescheinigung in ordnung<br />ablassventil geprüft)<br />vergessensprozedur eingeleitet<br />wir stehen gut da!<br /><br />(Epilog: Ein Nachtrag ist keine Dienstleistung, noch nicht! SIE!)hans v.http://www.blogger.com/profile/01907623245724984771noreply@blogger.comtag:blogger.com,1999:blog-16760915.post-38411997548684634352008-05-03T23:23:00.001+02:002008-05-03T23:28:03.249+02:00418<im><im>Ein Hochamt für einen Gurkensalat<br /><br /><br />Also wieder Keilschrift. Grobklötzchen auf die nassen Wiesen geworfen, das Grün schmiert wieder so, und dann was unter die Binde. Lassen wir das. Gibt auch kein schönes Bild. Schmiermut. Schwerblut. Blauschimmel. Ein Hintern wie ein Käse.<br /><br />Und ob. So wenig wie damals haben wir noch nie gewogen. Da stehen wir dann als Ausrufezeichen an der Straße, wo früher die Litfaßsäulen waren. Ganz stämmige Beine, und Astlöcher auch nicht viel. Aber Borkum, zwischen den Rinden war schon immer Mulch. Na schön.<br /><br />Verdammt. Der Extrabus hat heute eine andere Route genommen. War vielleicht zuviel, das ganze Theater. Zum Henker mit dem Lenker. Genauer besehen kommen wir so schnell nicht in den Himmel. Regine Hildebrandt jedenfalls, wenn die mit dem Bus vorfährt, mit dem grünen Innenlicht, dann ist aber Schluss mit Fernsehschicht, dann müssen wir auf einen anderen Weg, und die Zeit, naja, die bleibt hier. Macht doch was ihr wollt damit. Kommt sowieso alles in einen Topf. Schrägstrich Nummer 9.<br /><br />Beweisstück A: ein brennender Dornbusch, na gut, Reste davon, in einer klarsichtige Hülle. Schwarze Löcher. Bruchstücke. Pulvriges Exzem. Extremes Vergessen. Keine Nachsicht mit den Übrigbleibern. Ihr Vergessteuchnicht!<br /><br /></im></im>hans v.http://www.blogger.com/profile/01907623245724984771noreply@blogger.com